Das Kartoffel-Battle

Ich hab schon mal auf Instagram/Facebook angekündigt, dass ich euch mehr über unser „Kartoffel-Battle“ zeige, welches mein Mann und ich heuer austragen :-).

Bereits letztes Jahr haben wir den Versuch gewagt, Kartoffeln in der Tonne wachsen zu lassen und er war ziemlich erfolgreich. Das Prinzip ist einfach: man nehme eine Tonne oder ein Fass und füllt sorgt für Abflusslöcher. Danach legt man ein Vlies auf den Boden und füllt eine 10-20 cm hohe Drainage-Schicht aus Kies. Darauf kommt circa 20 cm Erde drauf, bevor man die Saatkartoffeln einsetzt und wiederum mit gleichviel Erde bedeckt. Erst wenn die Kartoffelpflanzen eine Höhe von mindestens 20 cm haben, bedeckt man sie wieder mit Erde. Das Ganze wird kann einige Male wiederholt werden, allerdings nur bis zu einer Höhe der Pflanzen von ungefähr 80 cm, denn sonst würde die Wuchskraft nicht mehr ausreichen.

Wir haben heuer in den Zwischenschichten auch nochmal

Saatkartoffel eingesetzt, da letztes Jahr der Ertrag in den oberen Erdschichten eher mager war… Die Tonne haben wir geschenkt bekommen – sie war schon so bemalt und sie steht jetzt bei der Steinmauer (darüber werd ich euch ein anderes Mal mehr erzählen), neben dem Abgang zur Terasse im Keller.

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Mein Mann hatte dann noch die Idee, die ungenutzte Böschung unter dem Ahornbaum für eine weitere Kartoffelplantage zu nutzen :-). Nachdem er den Abschnitt umgestochen hat, setzte er seine Saatkartoffel in Reihen und nachdem die Pflanzen circa 10 cm hoch waren, hat er begonnen die Reihen anzuhäufeln. Auf dem Bild könnt ihr die Reihen sehen. Es sind die Reihen hier nicht vollständig, da bereits zum Zeitpunkt der Aufnahme einige Pflanzen von der Wühlmaus vertilgt worden sind. Er hat dann einfach an den leeren Stellen Saatkartoffeln nachgesetzt.

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Irgendwie kamen wir dann auf die Idee, die beiden Anbau-Arten in einem Vergleich gegenüber zu stellen und nannten diesen Vergleich scherzhaft „Kartoffel-Battle“. Nun, der Name blieb und es wurde auch ein richtiger kleiner Kampf daraus ;-). Meine Kartoffeln haben früher geblüht – das hat ihm natürlich gar nicht gepasst 🙂

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Er hat allerdings den Nachteil, dass momentan eine Wühlmaus oder andere Nagetiere in unserem Garten wüten und so haben seine Kartoffeln an der Böschung leider schlechtere Chancen. Es kommt schon vor, dass immer wieder Kartoffelpflanzen welk auf der Erde liegen und der Wurzelbereich von Gängen durchzogen ist.

Es scheint also, dass er leicht benachteiligt ist, aber ich gebe meinen Kampfgeist trotzdem nicht aus Mitleid auf!!! 🙂 Ich bin schon gespannt auf meine Ausbeute und hoffe, dass ich nicht am Ende die Verliererin bin…

Drückt uns beiden die Daumen – im Endeffekt ist es ja egal, wo die Kartoffeln gewachsen sind – Hauptsache wir können eine reiche Ernte verzeichnen! 🙂

Alles Liebe,

Signatur

 

 

5 Kommentare zu „Das Kartoffel-Battle

  1. Hi Katharina,
    Ich habe Kartoffeln in eine Tonne gepflanzt die sonst zum verbrennen von Gartenabfall genutzt wurde. Allerdings habe ich mich nicht getraut unten in der Tonne Kartoffeln zu pflanzen weil ich dachte das dort zu wenig Sonne hinkommt.
    Funktioniert das trotzdem? Dann mach ich das im nächsten Jahr nämlich auch so.
    Beste Grüße
    Björn

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    1. Hallo Björn, ja, es funktioniert super! Sie schießen Richtung Sonne :-). Allerdings solltest du nicht mehr als ca. 80 cm Erde drauf füllen, da die Pflanzen zu wenig Kraft haben um höher zu wachsen. Viel Spaß beim Ausprobieren 😉 LG Katharina

      Gefällt 1 Person

      1. Hallo Katharina, vielen Dank für die Info. Dann weiß ich nun wie ich es im nächsten Jahr machen werde 🙂
        LG
        Björn

        Liken

  2. Pingback: Zucchini im Topf
  3. Pingback: Wühlmausschreck

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