Wühlmausschreck

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr vielleicht schon auf meinem Instagram/Facebook Channel (@gartenglueckblog) mitbekommen habt, plagen uns die Wühlmäuse im Garten. Besser gesagt: nicht uns, sondern die Pflanzen! Sie knabbern was das Zeug hält… Lupinen, mein neu gepflanzter Feigenbaum, auch die Wurzeln vom Geißblatt oder einer Clematis schmecken den kleinen Nagern nur zu gut. Auch die Kartoffeln meines Mannes haben schon einigen Schaden davon getragen (könnt ihr auch bei Das Kartoffel-Battle nachlesen). Natürlich hat jedes Lebewesen seine Daseinsberechtigung, aber

wenn es erhebliche Schäden im Garten gibt und Pflanzen absterben oder der Rasen einer Kraterlandschaft auf dem Mond gleicht, dann ist es zu viel des Guten.

Deshalb möchte ich die Tiere mit „sanften“ Methoden vertreiben, damit sie sich andere Futterplätze suchen, weil es bei uns zu ungemütlich wird 😉

Ich habe begonnen, im Garten eine gewisse Geräuschkulisse zu machen. Neben gekauften kleinen Windrädern, habe ich bestehende Gartendeko, nämlich metallene Zierstäbe, mit Klimm-Bimm erweitert und im Garten verteilt.

Einmal habe ich übrig gebliebene Walnüsse vom letzten Jahr an einen Schmetterlingsstab gehängt. Wichtig ist dabei, dass die Walnüsse bei leichtem Wind schon an den Stab schlagen und so Geräusche an den Boden abgeben. Ich bin mal gespannt, ob die Walnüsse dran bleiben oder den Eichhörnchen zum Opfer fallen 😉

Auf einen anderen Stab hab ich kleine Glöckchen gehängt. Ja, wie ihr seht haben wir fleißig Schoko-Osterhasen verspeist und dabei diese Glöckchen gesammelt :-).

Für eine weitere Geräuschkulisse sorgen noch Steine, welche mit einem Aludraht umwickelt und an einen Metallfrosch gehängt worden sind. Ich finde, dass es noch dazu schön aussieht!

Ich hoffe mal, dass die Geräusche die kleinen Nagetiere so richtig nerven und sie das Weite suchen. Habt ihr vielleicht noch weitere Ideen, wie man Geräusche im Garten installieren kann?

Ich hab noch von Weinflaschen ohne Boden umgekehrt in den Boden gesteckt gehört. Der Wind soll angeblich das Glas zum Schwingen bringen und dadurch soll ein Geräusch in den Boden geleitet werden. Habt ihr das schon ausprobiert? Wäre interessant, bei wem es funktioniert hat!

Alles Liebe,

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2 Kommentare zu „Wühlmausschreck

  1. Liebe Katharina, ja, das hatte ich auch alles versucht – aber die Wühlis haben sich nicht abschrecken lassen, vielleicht mögen die sogar den Klang. Wenn du sie hast, dann hilft nur eines: Sie akzeptieren und miteiander in Frieden leben, denn sonst ärgert man sich einfach zu sehr. Ich habe da schon so einiges erlebt und gebe nun einfach einen Teil meiner Ernte ab. Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea, danke für den netten Kommentar! Wird wahrscheinlich nix nutzen, aber ich gebe noch nicht ganz auf 😉. Gegen einen Teil meiner Ernte hätte ich doch gar nichts… Aber die kleinen Nager zerstören ganze Pflanzen 🙁. War das bei dir auch so? Liebe Grüße zurück🙋‍♀️, Katharina

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