Der „unplanbare“ Plan für das Gartenjahr 2018

Hallo zusammen,

heute gibt es den ultimativen Plan für das bevorstehende Gartenjahr 2018!!! Juhuuuu, werdet ihr euch jetzt alle denken – sie hat einen Plan, wie schön….. Doch im gleichen Atemzug muss ich dazusagen, dass es ein „unplanbarer“ Plan ist – es gibt einige Faktoren, die ich einfach nicht planen kann und damit hadere ich gerade ziemlich. Ich bin ja sonst ein sehr strukturierter Mensch mit viel Plänen im Kopf und wenn ich mir etwas vornehme, dann ziehe ich das auch so durch (fragt mal meinen Mann 😉 ). Aber kennt  ihr dieses Gefühl, wenn der Plan in eurem Kopf zwar perfekt scheint, aber es einige Faktoren gibt, die ihr weder bestimmen noch ändern könnt, die euren Plan aber komplett über den Haufen werfen können? Genau solche Faktoren gibt es heuer in der Familie Gartenglückblog! Und zwar sind es sehr erfreuliche Faktoren oder soll ich sagen „ein erfreulicher Faktor“ – wir bekommen nämlich Ende März weiteren Nachwuchs :-).

Das bedeutet allerdings, dass ich jetzt im März, wenn die Gartenarbeit beginnt, bereits hochschwanger bin und schon auf Hilfe anderer angewiesen bin. Natürlich hilft mir mein Mann fleißig, meine Eltern sind auch immer zur Hilfe, aber trotzdem ist es nicht einfach, immer auf Hilfe angewiesen zu sein und man steckt dann vielleicht die ein oder andere Idee zurück, weil man nicht schon wieder jemanden belästigen will. Ich bin nicht die Beste im „Hilfe-annehmen“…. das fällt mir oft sehr schwer.

Dann, wenn das Baby da ist, werde ich bestimmt auch mal einige Zeit außer gefecht sein… Einerseits beschäftigt mit einem Neugeborenen und natürlich mit meiner Tochter Marie, die ja auch noch ihre Mama braucht ;-). Da allerdings Papa 4 Wochen Urlaub hat und unsere Tochter bis jetzt ziemlich pflegeleicht ist, werden wir das Ding schon schaukeln… Da kümmert mich eher die längerwierige Heilung der Kaiserschnittnarbe (ich brauche leider wieder einen Kaiserschnitt…. aber das ist ein anderes Thema).

Ich denke an die schönen Tomatenstauden und die hoffentlich reiche Ernte, dann gleichzeitig streift der Gedanke durch meinen Kopf, ob mir die beiden Kinder dann genügend Zeit lassen, ob ich es überhaupt schaffe die Tomaten zu gießen oder ob sie mir einfach verdursten werden?!? 🙂 Ich weiß, das ist alles ein wenig überspitzt, aber genau solche Gedanken treiben mir momentan im Kopf rum!

Aber ich denke mal positiv und hoffe, dass unser 2. Kind genauso entspannt wird wie unsere große Tochter, dann werden wir das schon gemeinsam meistern! Ich glaube, dass ich uns gerade den Garten sehr zu Nutze machen kann, wenn es um die Gestaltung des Tagesablaufs geht. Marie ist sehr gerne draußen und ist heuer auch schon so groß, dass sie sehr gut beschäftigen kann. Der Osterhase bringt ihr heuer auch einen Spielturm  mit Schaukeln, Sandkiste und Rutsche – da wird sie sich dann sicherlich gut aufhalten können. Dazu gibt es bestimmt später einen eigenen Blogeintrag! :-). Vielleicht mag sie ja auch schon mithelfen beim Unkrautzupfen – ich muss dann halt drüber hinwegsehen, wenn sie die ein oder andere Blume pflückt ;-). Aber genau dazu soll ja ein Garten für Kinder da sein und ich freue mich irgendwie schon darauf, sie heuer etwas mehr einzubinden und mit ihr gemeinsam die Natur zu erfahren. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem letzten Sommer im Garten:

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Das Baby wird dann auch gleich viel frische Luft bekommen und kann im Kinderwagen oder gemütlich auf einer Decke im Garten bei uns sein. So zumindest der Plan ;-).

So – jetzt kennt ihr meine ziemlich widersprüchlichen Gedanken zur Gartenplanung 2018. Damit ihr auch seht, was ich so vor habe, werde ich in den nächsten Tagen nach und nach meinen Plan in mehreren Posts verfassen – wie zum Beispiel:

  • Erweiterung des Hochbeets
  • Tomaten: das 3. Jahr wird wohl besser werden
  • Beerenobst auf der Terrasse
  • Neuzugänge an Sträuchern und Pflanzen
  • Exoten & Versuche mit neuen Pflanzen
  • kinderfreundlicher Garten

und viiiiieeeeles mehr. Also bleibt gespannt – bald gibt es mehr Infos zu meinen Plänen.

Alles LIebe,

Katharina

5 Kommentare zu „Der „unplanbare“ Plan für das Gartenjahr 2018

    1. Hi Pascale, dein Kommentar ist aus irgendwelchem Grund in meinem Spam-Ordner gelandet, weshalb ich es leider erst jetzt beantworten kann…. Ja, du hast ja recht -ich soll mich über die neue Familiensituation einfach freuen, auch wenn der Garten vielleicht heuer nicht perfekt sein wird und ich nicht alles umsetzen werde können, was ich mir so in meinem Kopf vornehme ;-). LG, Katharina

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  1. Hi, Glückwunsch zum baldigen Nachwuchs! Wie alt ist denn Eure Marie jetzt? Das Problem mit hochschwanger noch im Beet rumkrabbeln hatte ich vor 3 Jahren auch, aber ich konnte zum Glück auch meine Familie für die anstrengenden Arbeiten einspannen. Ein Säugling schläft zwar viel und sollte theoretisch viel Zeit zum Gärtnern lassen, problematisch ist es nur, wenn viel lieber und ausschließlich im Tragetuch geschlafen wird. Dann fällt die kleine Gärtnerei während des Mittagsschlafs leider aus ;-). Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt und fürs neue Gartenjahr!

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    1. Hallo schmoddd,
      danke für deine Nachricht! Marie ist dann bei der Geburt des 2. Kindes ca. 20 Monate alt :-). Dann weißt du ja selber bestens, welche Gedanken mir dazu durch den Kopf gehen ;-). Aber wie du schreibst, man muss eh alles auf sich zukommen lassen und schauen, wie das Kind ist und der Alltag sich gestalten lässt. Dir inzwischen auch alles Liebe und viel Glück im neuen Gartenjahr! lg, Katharina

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