Plan Teil 1: Erweiterung des Hochbeets

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

in einem meiner letzten Beiträge (Der „unplanbare“ Plan für das Gartenjahr 2018), habe ich euch bereits von meinen Gedanken zum Gartenplan für 2018 erzählt. Heute möchte ich euch den ersten Teil meines Plans vorstellen – nämlich das bestehende Hochbeet etwas zu erweitern. Das Hochbeet ist eine Eigenkonstruktion von meinem Papa und ist bereits heuer das 3. Jahr in Verwendung. So praktisch wie es ist und so gut alles darin gedeiht – es bietet trotzdem einfach etwas zu wenig Platz. Aber das sagt man wahrscheinlich immer – egal wieviel Platz man hat ;-).

Deshalb habe ich jetzt vor, mit ein paar kleinen Handgriffen das Hochbeet etwas zu erweitern bzw gewisse Pflanzen aus

dem Hochbeet auszulagern, besonders Pflanzen, die viel Platz in Anspruch nehmen.

Radieschen und Kresse lieben wir sehr – sei es auf ein Butterbrot oder in einer Salatschüssel, deshalb werden sie die ganze Saison über angebaut. Diesen Platz brauchen wir also durchgehend, weshalb ich mir überlegt habe, diesen Platz nicht mehr im Hochbeet zu beanspruchen, sondern 2 längliche Balkonblumenkisten an der Außenseite des Hochbeets zu befestigen und dort die Radieschen und die Kresse anzubauen. Dazu hab ich einfach 4 U-Haken mit der Bohrmaschine an der länglichen Außenseite des Hochbeets angeschraubt und die Blumenkisten darauf gestellt. Da weder Radieschen noch Kresse besonders in die Breite noch in die Tiefe wachsen, müssten sie so auch perfekt gedeihen. 🙂

Brokkoli und Blumenkohl möchten wir auch heuer wieder haben. Letztes Jahr schon habe ich diese beiden Gemüsesorten in großen Kübeln auf der Terrasse angepflanzt. In der Theorie klang das ja ganz gut, aber in der Praxis haben sich letztes Jahr mehrere Dinge als ungut herausgestellt und die Ernte extrem gemindert:

  • Kohlgemüse benötigt viel Wasser – auf der Terrasse mussten wir ständig gießen und teilweise haben die Gemüsepflanzen zu wenig Wasser erwischt –> deshalb unbedingt wieder an einen Standort, der auch beregnet wird
  • Die Töpfe waren so groß, dass man sie nicht von allen Seiten begehen konnte. Leider wurde das Kohlgemüse sehr stark von Kohlraupen befallen und durch die schlechte Erreichbarkeit konnte ich einfach nicht alle Raupen absammeln – es wurde sehr viel abgefressen –> deshalb müssen die Pflanzen rundherum begehbar sein!
  • Wie immer hab ich die Töpfe zu eng bepflanzt! Ich glaube man lernt es wahrscheinlich nie… ich kann mir die Ausmaße der ausgewachsenen Pflanze beim Anblick des kleinen Pflänzchens oft nur schwer vorstellen und pflanze immer zu eng –> deshalb pro Kübel nur noch maximal 4 Pflanzen!

Ich habe geplant 2 große Kübel an der breiten Seite des Hochbeets aufzustellen und jeweils mit 4 Pflanzen Brokkoli bzw Blumenkohl bepflanzen.

Zucchini hab ich auch letztes Jahr schon im Kübel angepflanzt – nur leider den Kübel auch wieder am falschen Standort gehalten. Er stand bei den Tomaten an einer Süd-/Westwand und unter Dach. Heuer kommt der Zucchini wieder in den Kübel, aber auf jeden Fall vor das Hochbeet, wo er nicht so in der knallenden Nachmittagssonne und der extremen Trockenheit steht.

Für die 3 Kübel vor dem Hochbeet (2 für Kohlgemüse und 1 für Zucchini) werden wir einen Teil der Rasennarbe entfernen und als Untergrund Steinplatten verlegen. Dadurch stehen einerseits die Kübel besser und man spart sich das lästige Ausmähnen und Auszupfen von Rasen zwischen den Kübeln. Die Steinplatten bekomme ich von meinen Eltern – die haben noch etwas Überschuss von ihrem Steinpflaster aufbewahrt (seit 30 Jahren 😉 ) und jetzt kommen diese Platten bei uns zum Einsatz.

In das Hochbeet selbst kommen noch Karotten sowie Lauch, des weiteren versuche ich heuer wöchentlich je 2 Salatpflanzen zu setzen, sodass wir ständig frischen Salat haben. Ich denke, dass mit diesen 3 Gemüsesorten das Hochbeet bereits ziemlich ausgelastet ist und sich die Pflanzen trotzdem nicht gegenseitig am Wachstum hindern, so wie es in den letzten Jahren leider war. So würde das dann in etwa ausschauen 🙂 :

IMG_7804_10

Alle anderen Gemüsesorten lassen wir heuer bleiben, weil sie entweder zu viel Platz beanspruchen oder wir sie einfach nicht sooo gerne essen, dass es sich lohnt sie anzubauen – dazu gehören Kohlrabi, Pflücksalat, Stangensellerie,….

Eventuell versuchen wir es heuer noch mit Mangold im Kübel sowie Kartoffeln in Säcken oder wieder in der Tonne – aber das ist abhängig von Zeit und Lust :-).

Was denkt ihr über meinen Plan und über die Erweiterung des Hochbeets?

Alles Liebe,

Katharina

5 Kommentare zu „Plan Teil 1: Erweiterung des Hochbeets

  1. Hi Katharina, wir haben auch Hochbeete, insbesondere weil wir auch auf Beeten ein großes Schneckenproblem haben. Die Idee mit den Balkonkästen für Radieschen klingt gut. Wir hatten letztes Jahr auch Radieschen in Töpfen und auf der Pflanzbank. Aber scheinbar haben wir die nicht ausreichend gegossen weil sie knochenhart waren. Das werde ich dieses Jahr nicht mehr machen. Das gleiche gilt für Zucchini, ich hatte die letzten 3 Jahre Zucchini auf den Beeten und ein paar Restpflanzen in Kübeln, welche auch bei Hitze jeden Tag gewässert wurden. Die Kübel sind jedes Jahr größer geworden. Aber die sind mir immer verbrannt oder hatten maximal eine Frucht. Vielleicht müsste ich die wirklich in den Schatten stellen. Ich werde Zucchini auf jeden Fall nicht mehr in Töpfen machen. Kartoffeln wollen wir dieses Jahr auch mal probieren, entweder als Kartoffelturm oder auch in einem richtig richtig großen Kübel. Mal sehen ob das klappt.
    Hattest Du schonmal Erfolg mit Brokkoli und Blumenkohl? Ich hab mal gelesen dass Blumenkohl richtig schwer sein soll und bei mir hat die Ansaat auch nicht richtig geklappt. Ich habe mal Romanesco probiert, der bliebt sehr klein und am Ende haben ihn die Schnecken gegessen 😢
    VG
    Andrea

    Liken

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